Horizontalsperre

 

Eine Horizontalsperre verhindert Bodenfeuchtigkeit daran, im Mauerwerk kapillar aufzusteigen.

In Neubauten wird grundsätzlich eine Horizontalsperre eingebaut, in älteren Häusern ist sie gar nicht vorhanden oder häufig undicht.

Horizontalsperre im Keller Horizontalsperre Außenwand

Es wird ein Injektionsstoff in das Mauerwerk eingebracht damit im Mauerwerk keine Feuchtigkeit kapillar transportiert werden kann,; dies erfolgt durch Löcher mit einem Durchmesser von 12 Millimeter, die im Abstand von 12,5 Zentimetern bis in eine Tiefe von ca. 75% der Wanddicke gebohrt werden. Mit dieser Maßnahme verteilt sich der Injektionsstoff über den gesamten Mauerwerksquerschnitt. Dieser Stoff soll die Poren des Mauerwerks entweder dauerhaft verstopfen oder aber die Wandungen dieser Baustoffporen durch eine hydrophobierende „Beschichtung“ wasserabweisend werden lassen. Somit kann kein kapillarer Wassertransport mehr stattfinden und das darüber liegende Mauerwerk kann trocknen.

Es wird zwischen zweiVerfahren unterschieden. Mit und ohne Druck.  Im ersteren Fall wird der Injektionsstoff unter bis zu 12 bar Druck in das Mauerwerk eingepresst, im zweiten Fall soll er nur unter Einwirkung der Schwerkraft und durch Kapillarkräfte in die Poren des Mauerwerks vordringen; die Löcher werden dazu schräg nach unten gebohrt( ca. 25 Grad ). Bei hydrophoben Flüssigkeiten die nur durch Druck eingebracht werden, ergibt sich speziell bei altem Mauerwerk das Problem, dass sich die Flüssigkeit nur in Fugen und größeren Hohlräumen ausbreitet, jedoch nur ein kleiner Teil in die mit Wasser gefüllten Kapillaren eintritt und sich damit keine durchgehende Sperrschicht bildet.

 

Wir verwenden ausschließlich Produkte der Firma Weber / Deitermann. Ist zwar ein wenig teurer, dafür aber auch sicher!

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